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Aktenschwund

Viele Spekulationen aber wenig Erkenntnisse über verschwundene Akten.

Im Prozess gegen Alfred Lehmann und andere ergab die Beweisaufnahme, dass im Klinikum Akten verschwunden sind. Damit befasst sich jetzt der Ingolstädter Stadtrat. Stadträte fast aller Parteien, die einen Sitz im Zweckverband des Klinikums haben, wussten dies allerdings bereits seit Jahren. Wer jetzt die Frage stellt, wer die Verantwortlichkeit für das Verschwinden trägt und wie dies künftig verhindert werden kann, der ist reichlich spät dran. Ungeachtet dessen sind die Fragen allerdings berechtigt. Das Wichtigste: So ein Vorgang darf sich keinesfalls wiederholen. Wie es zu dem Verschwinden von drei Angeboten kam, die anlässlich der Vergabe von drei Baufeldern in der Sebastianstraße (Altes Klinikum) eingereicht wurden, kam, wird sich wohl nicht mehr klären lassen. Selbst die Staatsanwaltschaft, die weitaus mehr Möglichkeiten hat, Sachverhalte aufzuklären als die Politik, kam hier offensichtlich zu keinem Ergebnis. Bevor aber Verschwörungstheorien die Runde machen: Sechs Personen waren bei der Öffnung der Kuverts mit diesen damals noch vorhandenen Angeboten anwesend. Niemand hat dabei einen außergewöhnlichen Inhalt festgestellt. Man sollte daher mit Spekulationen und Verdächtigungen vorsichtig sein.

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