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Audi: Gewinnmaximierung durch Stellenabbau

Die Umsätze bei Audi sind rückläufig. Aber das Unternehmen schreibt Gewinne. Diese sollen durch Stellenabbau größer werden.

Das Handelsblatt meldet, dass mit Audi erstmals ein deutscher Premiumhersteller seine Fertigungskapazitäten in Deutschland zusammenstreicht. Offen sei, wie viele Stellen wegfallen werden. Die rund 60.000 Beschäftigten bei Audi in Deutschland sind bis 2025 durch eine Beschäftigungssicherung vor betriebsbedingten Kündigungen geschützt. Allerdings kann über Abfindungen im Rahmen von Aufhebungsverträgen und durch unterlassene Neubesetzung von Arbeitsplätzen, bei denen Arbeitnehmer in den Ruhestand gehen, auch ohne Kündigungen die Anzahl der Mitarbeiter deutlich reduziert werden. Das Handelsblatt hält es für möglich, dass bis 2025 auf diese Art und Weise 15 Prozent der Arbeitsplätze bei Audi in Deutschland wegfallen könnten. Das wären etwa 9000 Arbeitsplätze.

Dabei schreibt das Unternehmen Gewinne: die Umsatzrendite beträgt immerhin noch 6 %, liegt damit knapp über der des Mutterkonzerns Volkswagen. Sie hat sich allerdings seit 2012 halbiert. Die Audi-Gewinne sollen aber höher werden. Das geht nach Auffassung der Verantwortlichen bei VW nur durch den Abbau von Arbeitsplätzen. Die Vorgabe von VW lautet: eine Umsatzrendite deutlich über 10 Prozent.

Mehr dazu im Handelsblatt:

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/autobauer-problemfall-im-vw-konzern-audi-will-kapazitaeten-in-deutschland-kuerzen/25186504.html

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