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Auf dem Weg zum Museum?

Audi in Foshan - Foto: Audi
Audi Produktion in Foshan (China); Foto: Audi

Volkswagen zieht es mehr und mehr nach China. Audi auch? Verliert Ingolstadt als Unternehmensstandort an Bedeutung und damit wichtige Arbeitsplätze?

China galt über lange Jahre als die „Werkbank der Welt“. Dort ließen die großen westlichen Konzerne die an ihren Heimatstandorten entwickelten Produkte billig produzieren. Man denke nur an die iPhones von Apple: In den Vereinigten Staaten entwickelt, in China günstig hergestellt und dann teuer verkauft. Nun überraschte kein geringerer als der Volkwagen-Chef Herbert Diess zu Beginn des Jahres nicht nur die Autobranche mit der Aussage, die technischen Innovationen würden sich zunehmend in China selbst abspielen; wörtlich sagte er: „Wir werden Fähigkeiten, die wir heute nicht haben, vor allem in China aufbauen.“ Das bedeutet: China wird von der „Werkbank“ zum „Hirn“. Und er ergänzte: „Die Zukunft von Volkswagen wird sich auf dem chinesischen Markt entscheiden.“ Die Zukunft von VW soll entscheidend davon abhängen, was in China passiert!

Audi ist ein nahezu hundertprozentiges Tochterunternehmen von VW. Entscheidet sich die Zukunft der Ingolstädter Autobauer auch in Fernost? Werden die Audis künftig (vorwiegend) dort entwickelt? Der Kampf um den Erhalt der Arbeitsplätze, insbesondere auch um den Innovationsstandort Ingolstadt, dürfte dramatisch werden. Wird er nicht erfolgreich geführt, werden wir nur das „Audi-Museum“ sein.

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