Dalwigk-Anbau: Stellungnahme Petra Kleine

Die Fraktionschefin der Grünen, Petra Kleine, weist in einer Zuschrift zu Recht darauf hin, dass zwei ihrer Fraktionsmitglieder für die jetzige Variante beim Digitalen Gründerzentrum gestimmt haben.

Wie auf unserem Video ersichtlich, aber im Beitrag nicht beachtet, stimmten Christian Lauer und Barbara Leininger für die Variante 3b.

Stellungnahme Petra Kleine:

Sehr geehrter Herr Käbisch,

ich muss insoweit korrigieren, dass auch zwei Mitglieder der GRÜNEN für die Variante 3b gestimmt haben. Und natürlich ist es das Projekt allemal wert, dass man versucht, dafür eine große Einigkeit zu bekommen, darum die Sitzungsunterbrechung, die dem OB immerhin zwei Stimmen mehr gebracht hat, was ihm ziemlich egal war, es ist ihm ebenso wie Ihnen nicht aufgefallen. 
Ein Austausch weiterer Argumente, was sie ja kritisieren, war unmöglich weil die CSU ja das Ende der Rednerliste beschließen ließ und diese Entscheidung, die seit Februar diskutiert wird, allen ja schon zu lange dauert. Nicht mal 4 Monate geplant, für dieses Megaprojekt, das sollte es einem wert sein. Wofür, wenn nicht dafür! Und ich erinnere, dass die letzte Diskussion, die auch so bemängelt wurde, weil über zwei Stunden lang, dem OB viel gebracht hat: drei Alternativen, darunter ein hohes Gebäude, hoch genug für ein „hohes Café“ und ein echtes Hochhaus. Und eine Bürgerbeteiligung. Beides hatte ich vorgeschlagen im Februar im Zusammenhang mit der Verdoppelung der Nutzflächen und er hat es (leider nur) in dieser reduzierten Form  angenommen – und dennoch davon profitiert. Hätte er es schon im Februar gemacht, als die Erweiterung bekannt wurde (da hatte ich es schon vorgeschlagen) hätte beides, Planung und BürgerBeteiligung, mehr Qualität haben können und das Ganze im Stadtrat mehr Zustimmung bekommen. Wäre wäre Fahrradkette …. dennoch: diese Fehler des politischen Managements sind ärgerlich für diejenigen, die es genial finden, das Digitale, Fraunhofer und einen sanierten Dalwigk zu bekommen – für mich z.B., die ich ablehnen musste  und die beiden Grünen Stadtratsmitglieder, die trotz allem zugestimmt haben.
Das Hochhaus hatte während der gemeinsamen Sitzungsunterbrechung übrigens durchaus seine Freunde. Da jedoch weitere Entwürfe bzw. eine Weiterentwicklung der Hochhausidee abgelehnt wurde und es nicht gut platziert war, kam diese Chance als Antrag aus der Sitzungsunterbrechung leider nicht in Frage. Der OB wollte eben fertig werden, nicht auch noch den Platz für das Hochhaus optimieren, seine Entscheidung. Und das ist dann auch besser so – für ein Hochhaus an dieser Stelle, am Dalwigk und beim Glacis hätten noch einige Variablen untersucht werden müssen, damit etwas Gutes daraus geworden wäre.
Das noch zu dem Thema, das allen schon zu lange dauert, mich wegen der Chancen darin, genutzter und ungenutzter immer noch beschäftigt, vor allem ging es mir um die Korrektur der Abstimmung.
Freundliche Grüße
P. Kleine

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.