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Den Marsch blasen

Dr. Christian Scharpf Foto: SPD
Dr. Christian Scharpf (rechts) im Gespräch mit SPD-Chef Christian De Lapuente – Foto: SPD

(hk) Ist Christian Lange (BGI) der “einzig ernstzunehmende Herausforderer” von OB  Dr. Christian Lösel  – oder ist es Dr. Christian Scharpf (SPD)?

Der OB-Wahlkampf – gewählt wird im Frühjahr 2020 –  hat begonnen. Selbstverständlich wird Amtsinhaber Dr. Christian Lösel wieder antreten. Bei der SPD gibt es mit Dr. Christian Scharpf einen designierten Kandidaten. Offiziell nominiert wurde als erster Kandidat Christian Lange, der für die Bürgergemeinschaft ins Rennen geht. Lange ritt in seiner Bewerbungsrede bei der Nominierung “volle Attacke” gegen die “Stadtspitze”. Insbesondere warf er Lösel “mangelnde Wertschätzung” anderer vor. Aber in Facebook lässt er sich auf dem BGI-Account feiern: “Der einzige ernstzunehmende Herausforderer mit Format zum Oberbürgermeister für alle Ingolstädter Bürgerinnen und Bürger kommt damit von der BGI.” Nun muss sich Lange als Jurist mit Stadtratserfahrung seit 2014 nicht verstecken. Aber Christian Scharpf von der SPD, promovierter Jurist, seit 2004 bei der Stadtverwaltung in München tätig, Stadtdirektor, Leiter einer Hauptabteilung und mehrere Jahre im OB-Büro Vertrauter von Christian Ude, ist da schon ein anderes Kaliber. Der gebürtige Köschinger (*), in Ingolstadt aufgewachsen und mit einer Tochter des Ingolstädter Architekten Geith verheiratet, wird Lange wohl den Marsch blasen. Klarinette in einem Blasorchester spielt er nämlich auch.

(*) Wie wir inzwischen aus dem Umfeld von Dr. Christian Scharpf erfahren haben, lebten seine Eltern im Augustinviertel in Ingolstadt. Seine Mutter ging nur deshalb zur Geburt nach Kösching, weil ihr Frauenarzt dort im Krankenhaus Belegbetten hatte.  Nach der Geburt wurde der Knabe sofort in St. Augustin mit “Schutterwasser” getauft und wuchs in Ingolstadt auf.

Da fällt einem ein Ausspruch des früheren Münchner Oberbürgermeisters Hans-Jochen Vogel ein, der einmal sagte:  “Ein Pferd, das in einem Kuhstall geboren wird, wird deshalb noch lange kein Ochs, sondern immer noch ein Pferd.” Vogel, aus einer Ur-Münchner Familie stammend, wurde in Göttingen geboren, weil seine Eltern dort aus beruflichen Gründen eine Zeit lang wohnten.

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