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Frischer Wind – wenig Wellen

V.l.: Studentin Astrid Wieduwilt, Klinikums Geschäftsführerin Monika Röther, Moderatorin Marina Gottschalk (Mittelbayerische Zeitung) und Klinikums Geschäftsführer und Ärtzlicher Direktor Dr. Andrea Tiete im Gespräch

Der Neujahrsempfang im Klinikum Ingolstadt wurde in diesem Jahr etwas “aufgepeppt”

Bewährtes beibehalten und trotzdem Neues umsetzen. So könnte die Diagnose lauten, wenn es um den Neujahrsempfang des Ingolstädter Klinikums geht. Natürlich hat Oberbürgermeister Christian Lösel, der zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Klinikum GmbH ist, auch dieses Mal die Gäste begrüßt. Natürlich wurde auf das abgelaufene Jahr zurück und das neue Jahr voraus geblickt. Und ja – ein Büffet gab es ebenfalls. Und doch war dieser Empfang anders als die Veranstaltungen der Vorjahre: Neue Chefärzte wurden per Videobotschaft eingespielt, ein kurzer Film ersetzte den Rückblick auf Zahlen und Daten und in Gesprächsrunden (vor weniger Gästen als in den Vorjahren) wurden Themen wie die Sanierungsmaßnahmen oder die Ausbildung am Klinikum erörtert. Dazu gab es Musik von Kapuze aus Ingolstadt (kein Cover, sondern wunderbar gefühlvoller deutsch Pop Rock). Es wehte ein frischer Wind durch die Veranstaltung – in der Hoffnung, dass die Institution selbst die stürmischen Zeiten hinter sich hat und Nachrichten aus dem Haus keine hohen Wellen mehr schlagen.

OB Christian Lösel sprach in seiner Rede denn auch von einem Jahr 2018, das von Herausforderungen und Fragestellungen geprägt war, etwa: Wird endlich die Ruhe einkehren, die sich die Mitarbeiter so sehr wünschen? Er habe dabei besonders auf die Geschäftsführer Monika Röther und Dr. Andreas Tiete gesetzt: „Ich freue mich zu sehen, wie sie die Dinge voran treiben. Mit Ihnen wird das Klinikum auch in Zukunft Medizin auf höchstem Niveau bieten.“ Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hätten außerdem ihr Bestes gegeben, um das Klinikum auf gutem Kurs zu halten. Einen persönlichen Dank an das ihn behandelnde Team schloss der OB an, der vor Weihnachten selbst ganz unerwartet auf das Können der Klinikumsärzte angewiesen war.

„Es ging darum, Stabilität rein zu bringen,“ meinte Monika Röther mit Blick auf das Jahr 2018 in der Gesprächsrunde mit Moderatorin Marina Gottschalk (Mittelbayerische Zeitung). Nun ist der Blick in die Zukunft gerichtet. Sie erläuterte u.a. die Maßnahmen des Klinikums, um Mitarbeiter zu gewinnen („Das Berufsbildungszentrum ist ein großer Schatz“) und zu halten, etwa durch Gesundheitsmanagement („Viele Mitarbeiter vergessen, sich um sich selbst zu kümmern“). Dr. Andreas Tiete, der ärztliche Direktor des Klinikums, gab einen Ausblick auf die Themen, denen man sich medizinisch verstärkt widmen werde, darunter die Schmerztherapie, die Behandlung von Lungenerkrankungen und die Wirbelsäulenchirurgie. PJ-Studentin Astrid Wieduwilt schilderte im Gespräch ihre Erfahrungen im Arbeitsalltag und die Architektin des Klinikums, Andrea Bugl, ging auf die Sanierungsmaßnahmen und den geplanten Bau eines Tagesklinischen Zentrums Psychiatrie in Eichstätt ein.

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