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Gewaltbereit

Der zunehmenden Gewaltbereitschaft von Fans im Umfeld des FC Ingolstadt 04 soll mit einem Fan-Projekt begegnet werden.

Fußballfans sind leider nicht immer friedlich. Dies gilt auch für die des FC Ingolstadt 04. So gibt es in Ingolstadt derzeit sechs Personen, die ein bundesweites Stadionverbot haben, viermal gab es Strafzahlungen wegen Vorfällen mit pyrotechnischen Gegenständen; 80 Personen werden zu vier Ultra-Gruppierungen gezählt, die Probleme bereiten. In allen Gruppen befinden sich Mitglieder mit kriminellem Verhalten, insbesondere sind Drogendelikte, Gewaltdelikte und Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz an der Tagesordnung.

Insbesondere eine Gruppe, die durch Sicherheitsträger bzw. Polizei nicht angesprochen werden kann, bereitet Probleme. Sie hat Verbindungen zur rechten Szene, ins Rockermilieu und in die Kampfsportszene. In dieser Gruppe sind etwa 20 Mitglieder. Eine ehemalige Hooligan-Gruppe hat sich hier selbst integriert.

Die Stadt Ingolstadt möchte gegensteuern und plant, vorerst befristet für vier Jahre und vorbehaltlich der Mitfinanzierung durch das Land Bayern und den DFB/DFL ein Fanprojekt. Im Rahmen einer Gesamtfinanzierung sollen jährlich 200.000 € zur Verfügung stehen. Ob es tatsächlich dazu kommt, soll in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Sport, Veranstaltungen und Freizeit am 13. November vorbereiten werden.

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