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Mit Rechenfehler zum Wahlsieg?

Vor einigen Jahren befasste sich das Nachrichtenmagazin Spiegel mit dem ausgebliebenen Waldsterben: „1981 schien das Schicksal des deutschen Waldes besiegelt. Die Angst vor dem Tod der Bäume trieb Zehntausende auf die Straße – und ebnete den Grünen den Weg in die Parlamente. Doch das Waldsterben fiel aus.“

Bei der Landtagswahl in Bayern im Jahre 2018 erzielten die Grünen mit knapp 18 Prozent ein Rekordergebnis. Und das obgleich der Wald immer noch lebt. Doch dafür beherrschte im Jahr der Landtagswahl das (frühzeitige) Sterben der Menschen durch Diesel-Abgase die Medien. Eine Studie des Helmholtz-Institutes kam zu dem Schluss, dass im Jahre 2014 rund 6000 Menschen in Deutschland vorzeitig durch Stickstoffdioxid verstorben seien. Dies wurde ein zentrales Argument in der Diesel-Debatte – berichtet die Tagesschau. Der habilitierte Epidemiologe und Mathematiker, Professor Peter Morfeld, widerspricht entschieden: Das Institut habe eine mathematische Formel falsch angewendet. Und weiter: „Wir müssen klar sagen, dass wir so etwas wie vorzeitige Todesfälle gar nicht bestimmen können.“ Professor Alexander Kekulé, Direktor des Instituts für biologische Sicherheitsforschung in Halle und früheres Mitglied der Regierungskommission für Bevölkerungsschutz meint gar: „Das ganze Verfahren zur Festlegung der Grenzwerte war aus Wissenschaftlersicht zum Fremdschämen.“ Verdanken die Grünen ihren derzeitigen politischen Höhenflug am Ende schlampig arbeitenden Wissenschaftlern und deren Rechenfehlern?

Dazu:

Tagesschau; Hier

Spiegel-online: Hier

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