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Der Hoffnungsträger der CSU: Michael Schmatloch

Thomas Thöne, noch Stadtrat (ÖDP), aber bereits als Blogger journalistisch unterwegs, wollte mit Hermann Käbisch ernsthaft über Michael Schmatloch, die CSU und Journalismus sprechen. Das gelang nur teilweise, dafür war das Gespräch phasenweise unterhaltsam.

Michael Schmatloch ist der neue Hoffnungsträger der CSU. Auf der Stadtratsliste soll er den guten Platz 12 erhalten, der qualifizierten “Seiteneinsteigern” gewährt wird. Immerhin trat Schmatloch kurzfristig der CSU bei. Mit 67 Jahren (im Zeitpunkt der Kommunalwahl 2020) wird er sicher neuen Schwung in die CSU-Fraktion bringen, zumindest rhetorisch oder schriftlich. Der langjährige Chefredakteur des Donaukurier (bis 2011, danach unter anderem für die Wochenzeitung Blickpunkt, seine Ingolstädter Allgemeine (vier Ausgaben), als entgeltlicher Pressemitarbeiter der SPD im Kommunalwahlkampf 2014 und auch für das Online-Medium Ingolstadt-today und die gleichnamige Wochenzeitung aktiv) ist ein erfahrener Journalist mit einer überaus spitzen und brillanten Feder. Als ausgebildeter Fotograf könnte er bald das Bild auf der Seite des Kreisverbandes der Ingolstädter CSU durch ein neues Foto ersetzen. Schließlich wird dort die Stadtratsfraktion der CSU mit Dorothea Soffner und Josef Rottenkolber abgebildet. Letztere gehören schon lange nicht mehr dazu.

CSU-Stadtratsfraktion mit Dorothea Soffner (erste Reihe links) und Josef Rottenkolber (zweite Reihe Dritter von rechts); Foto:Screenshot

Überdies gilt Schmatloch als Entdecker des “Deppenhaufens”. Er hörte die Äußerung von Bürgermeister Albert Wittmann zu Hause am Livestream und publizierte sie sofort, so dass Thomas Thöne und Achim Werner den Begriff noch in der laufenden Stadtratssitzung aufgriffen. Kurz danach wurde der Livestream abgeschafft. Wittmann hatte noch in der Sitzung erklärt:

“Wenn hier jemand etwa den Stadtrat in seiner Gesamtheit als ,Deppenhaufen’ bezeichnet hätte, wäre das alles andere als korrekt.” Er könne sich das zwar nicht vorstellen, aber man solle auf jeden Fall prüfen, “was wann durch wen gesagt worden ist”. Denn: “So etwas geht nicht! Punkt.”” (zitiert aus Ingolstadt-today.de). Später wusste Wittmann, dass er es selbst war, aber natürlich nicht den Stadtrat gemeint hatte.

In CSU-Kreisen wird kolportiert, dass in einem Gespräch zwischen Wittmann und Schmatloch der Grundstein für die Kandidatur Schmatlochs gelegt wurde.

Im Gespräch Thöne-Käbisch nähert sich der ÖDP-Stadtrat der Problematik “Schmatloch und die CSU” ernsthaft, während Käbisch in dem Geschehen Züge einer Realsatire zu entdecken glaubt. Waldorf und Statler aus der Muppet Show könnten beim Gespräch Pate gestanden haben…

 

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