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Viel Lob – wenig Konkretes

Das Betriebskonzept für das neue Museum für Konkrete Kunst und Design wurde im Kulturausschuss begrüßt. Und dann zur weiteren Erörterung in die Fraktionen zurück verwiesen.

Dass im Kulturausschuss keine Entscheidung über das Betriebskonzept des Museums für Konkrete Kunst und Design fallen würde, war angesichts der Sitzungsvorlage und der vorgesehenen Beschlussqualität „Zur Kenntnisnahme“ klar. Dass aber auch keine Entscheidung darüber gefallen ist (oder zumindest gefordert wurde), wann denn dann eine Entscheidung fallen könnte, war ärgerlich – zumindest für den 1. Vorsitzenden der Freunde des Museums für Konkrete Kunst und Design, Werner Klein. Der hatte zuvor im Hauptamt eine Unterschriftensammlung des Freundeskreises übergeben, in der gefordert wird, den Neubau ohne Veränderungen weiter zu führen.

Das sehr ausführliche Betriebskonzept für das neue Museum auf den ehemaligen Gießereigelände, das von Verwaltung und Museumsleitung ausgearbeitet worden war, ist fraktionsübergreifend gelobt worden („Wir haben das Konzept schon besprochen“, Manfred Schuhmann, SPD). So ein ausgefeiltes Konzept könne man in Deutschland lange suchen, meinte dazu Petra Kleine (Grüne): „Das ist eine wirklich solide Arbeit.“ Man könne das Konzept, das auch einen Bereich für Gastronomie im Museum beinhaltet, genauso umsetzen, wenn man einen Mehrwert für die Bevölkerung erzielen wolle.

Dr. Simone Schimpf, Direktorin des Museums für Konkrete Kunst und Design, freute sich über das Lob:

Nachdem Sitzungsleiter Albert Wittmann (CSU) darum bat, zusätzlich Zeit zu bekommen, um das Konzept in Ruhe zu studieren, zeigte sich Petra Kleine „mildtätig“: Man könne das gerne in die Fraktionen zurück geben, erklärte sie, was dann auch getan wurde. Eine Diskussion über Details und Planungen hatte sich damit im Ausschuss erübrigt. Georg Niedermeier (BGI) wollte angesichts der nötigen Ausschreibung für den Gastronomiebetrieb (18 Monate vor Museumseröffnung) noch wissen, ob der angestrebte Eröffnungstermin dann noch stehe. Man müsse sich ja dann bis Ende des Jahres einen Gastronom suchen. „Die Gastronomie wird Ende 2019/Anfang 2020 ausgeschrieben werden,“ betonte Kulturreferent Gabriel Engert.

Nach Angaben von Museumsleiterin Dr. Simone Schimpf wurden die Fraktionen von CSU, SPD und Grünen im Vorfeld über das Betriebskonzept eigens informiert – aber offenbar besteht noch Klärungsbedarf.

Eingangs der Sitzung betonten Albert Wittmann und Baureferent Alexander Ring, dass es auf der Baustelle des MKKD keinen Baustopp gebe. Richtig sei, was der Donaukurier schreibe. Auf die Frage von SPD-Stadträtin Petra Volkwein, ob sie dann ihre Informationen nicht von der Stadt bekäme, sondern künftig dem DK entnehmen solle, meinte Wittmann: „Der DK ist immer gut informiert.“

Um die Kostensteigerung beim Bei des MKKD geht es in der Sitzung des Finanzausschusses (Donnerstag, 21.2., 15 Uhr) – dann steht die Genehmigung der zusätzlichen Kosten von 7 Millionen Euro zur Debatte. Eine Entscheidung soll dazu im Stadtrat kommende Woche fallen.

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