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Vielfalt oder Machterhalt?

Was bezweckt die CSU mit einer “Jungen Liste”?

Bei der Kommunalwahl im März nächsten Jahres werden die Bürger die Kandidaten aus mindestens zehn Listen auswählen können (CSU, SPD, Grüne, FW, UDI, BGI, ÖDP, Linke, FDP, AfD). Nun kommt eine weitere Liste hinzu: Der CSU-Nachwuchs tritt mit eigenen Kandidaten, aber natürlich ohne OB-Kandidaten (womit für jeden klar sein dürfte, dass OB Christian Lösel da nichts dagegen hat, vielleicht sogar das Ganze mit initiiert hat), an. Mehr Vielfalt bringt diese Liste kaum, sie soll wohl dem Machterhalt der CSU dienen. Diese rechnet offensichtlich selbst mit Verlusten bei der nächsten Wahl. Sollte die CSU mit dieser Liste demonstrieren wollen, wie viele fähige Leute sie hat, dann blickt der Bürger mit Interesse auf die eigentliche Liste der Konservativen. Was für brillante Kandidaten muss es da geben, wenn gute Leute wie Markus Meyer oder Veronika Hagn dort keinen Platz finden. Oder wollen die Oldtimer aus der Stadtratsriege der CSU das Feld nicht räumen? Die anderen Parteien kritisieren das Vorgehen der Schwarzen. “Outsourcing” der Jugend nennt Christian Scharpf, der designierte OB-Kandidat der SPD, die “Abschiebung” der Jungen auf eine eigene Liste. Da muss der Hoffnungsträger der Sozialdemokraten aber jetzt beweisen, dass er die Jungen der SPD auf der eigenen Liste gut platzieren kann.

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